Dienstplan 2023
Dienstplan 2023
Klick auf den Dienstplan öffnet den Plan als PDF ...
Gefährliches Eis
Gefährliches Eis
Die Feuerwehren warnen vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen. Trotz oft lang anhaltender F...
COKO
COKO
Kohlenstoffmonoxid – die unsichtbare Gefahr Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg ...
Wir  trauern
Wir trauern
 
Unwetter
Unwetter
Direkte Sturmschäden betreffen vor allem abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume sowie herabgefallen...
Notruffax
Notruffax
Für Hör- und Sprachbehinderte Für gehörlose, schwerhörige und kehlkopflose Menschen gibt es folgend...
Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall
Ob im Hotel, Einkaufszentrum oder Flughafen: Wenn es brennt, kommt es auf schnelle Reaktionen und di...
Text und Bild Schwarzwälder Bote

Bei dieser Horrorvision eines Unfalls mit Kettenreaktion bei der Stadtbrücke im Ortskern von Schiltach waren alle Feuerwehrleute und die Geräte aus den sechs Fahrzeugen der Feuerwehr und das DRK voll im Einsatz.

Ein beladener Langholztransporter hatte in dem Szenario zu rasant die Kurve in die Schramberger Straße genommen. Ein Baumstamm hatte sich selbstständig gemacht und war auf einen Personenwagen gekracht. In der Reaktion auf diesen Horror war ein entgegenkommender Wagen mit vier Personen beim Ausweichen auf dem Parkstreifen verunglückt.

Da mussten alle verfügbaren 39 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und die neun vom DRK-Ortsverein Schiltach-Schenkenzell mit ihrer Ausrüstung anrücken. Einsatzleiter Daniel Sauter eilte mit Gruppenführer zu den Unglücksorten, um sich ein erstes Bild von der Zerstörung zu machen.

Zwei Fahrer unter Schock

Die Besatzung in einem LHF musste sich um die Verletzten im Auto kümmern und sie zerlegten dazu das demolierte Fahrzeug, um die Verletzten zu retten und an die Helfer vom DRK zu übergeben.

Das zweite LHF und der Rüstwagen RW2 – ein großer Werkzeugkasten auf Rädern – wurden am Langholztransporter stationiert, denn auch hier waren zunächst Personen zu retten. Im Führerhaus standen zwei Fahrer unter Schock und mussten von DRK-Helfern stabilisiert werden.

Ölsperre in der Schiltach

Über eine Arbeitsplattform wurden die Bewusstlosen aus dem hohen Führerhaus gerettet. Inzwischen hatten Kameraden mit einem hydraulischen Stempel den abgerutschten Baumstamm gesichert und angehoben, um den schwer verletzten Fahrer des Autos aus seinem Fahrzeug zu retten.

Zu allem Überfluss war bei dem Unfall auch noch Öl ausgelaufen und es musste eine Ölsperre in der Schiltach angelegt werden. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Arbeiten der Wehrleute und der DRK-Helfer, die bei der Apotheke einen Behandlungsplatz eingerichtet hatten.

Die Feuerwehrleute mit der neuen roten Einsatzkleidung mit gelben Schutzstreifen und den gelben Helmen waren im Geschehen gut zu erkennen, arbeiteten aber trotz der vielseitigen Aufgaben ruhig und ohne Hektik.