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Am vergangenen Dienstag wurde abends der Schlossbergtunnel für eine Übung der Feuerwehren aus Schiltach, Schenkenzell und Wolfach gesperrt. Grund war die routinemäßige Pflicht, Übungen im Tunnel durchzuführen, wie es die RABT - Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln - vorgeben. Hierzu wurde ein Fahrzeug der Straßenmeisterei in der Tunnelmitte platziert, eine Nebelmaschine sorgte für den optischen Effekt eines Brandes und Mitglieder der Jugendwehr und Puppen dienten als „Opfer“.

Ab ca. 19:30 Uhr ging es los. Aus gefühlt allen Ecken kamen Feuerwehrautos mit Blaulicht und Martinshorn. Das erste Fahrzeug, ein Führungsfahrzeug mit dem Einsatzleiter fuhr die Tunnelwarte an, um dort nähere Informationen zum Ereignis einzuholen und die Tunneltechnik zu checken. Was brennt, wo brennt es? Welche Windrichtung liegt vor?

Weiter folgten Löschfahrzeuge, die jeweils an den Tunnelportalen auf ihren weiteren Auftrag warteten. „Löschen“ oder „Suchen und Retten“? Die Richtung der Luftströmung entscheidet die Aufgabe der jeweiligen Mannschaft. Der Wind, der Rauch und im echten Einsatz auch die Hitze drangen heute in Richtung Schenkenzell, so dass von der Schramberger Seite die Brandbekämpfung in Angriff genommen wurde. Auf der anderen Tunnelseite bereiteten sich die Einsatzkräfte auf das Suchen und Retten von möglichen Opfern vor. Die dann aufgefundenen Personen wurden ins Freie transportiert und dort weiter von Feuerwehrleuten betreut. Bei Tunneleinsätzen werden die Schiltacher generell von den Feuerwehren aus Schenkenzell und Wolfach unterstützt. Im Realfall, wenn es tatsächlich zu einem größeren Brand kommt, stehen weitere Feuerwehren aus dem Umkreis bereit, die ebenfalls Tunnel zu betreuen haben (Schramberg, Hausach, Hornberg, St. Georgen).

Nach einer guten Stunde hieß es dann Feuer aus. Mehrere Personen gerettet. Nach dem Aufräumen der Gerätschaften konnte die Tunnelsperrung wieder aufgehoben werden. Als Beobachter waren Vertreter vom Straßenbauamt mit Straßenmeisterei und der Polizei Schramberg anwesend. Bei der anschließenden Manöverbesprechung im Gerätehaus zeigte sich Kommandant Markus Fehrenbacher mehr als zufrieden mit dem Übungsverlauf. Er wies auf Details hin, auf die noch zu achten sei. Ein Umtrunk schloss die Übung ab.

#feuerwehr_schiltach

Am Montag fand eine jährliche Alarmübung im Schlossbergtunnel statt. Bei einer Alarmübung wird, wie beim Realeinsatz über die Leitstelle alarmiert, wodurch realistische Daten über Ausrückezeiten erhoben werden können.

Alarmiert wurde nach Einsatzstichwort B1-Tunnel, wodurch auch unsere Kameraden der @feuerwehr_schenkenzell und @feuerwehr_wolfach alarmiert wurden. Laut Richtlinie für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT), soll jährlich eine Übung, sowie alle vier Jahre eine Großübung stattfinden.

Grundsätzlich werden bei Tunneleinsätzen immer beide Tunnelportale angefahren. Für die Aufgabenverteilung muss die Strömungsrichtung beachtet werden. Die Kameraden auf der „rauchfreien“ Seite übernehmen die Brandbekämpfung, von der anderen Seite beginnt die Menschenrettung. Dennoch wird der Tunnel ausschließlich unter Atemschutz betreten/befahren, d.h. auch der Maschinist (Fahrer) muss sich zuvor damit ausrüsten.

Bei der Brandbekämpfung ist neben der Bekämpfung des Feuers, auch die Kühlung der Tunnelstruktur essenziell, um zu verhindern, dass z.B. Teile der Tunneldecke herabstürzen. Bei der Personensuche werden neben der Wärmebildkamera auch Suchstöcke als Hilfsmittel eingesetzt, um auch auf größeren Flächen und unter Fahrzeugen eventuelle Verletzte zu finden.

Da die Sicht im Tunnel aufgrund Dunkelheit und Rauch stets beschränkt ist, werden wichtige Punkte mit Markierungsleuchten kenntlich gemacht. Blaue Markierungsleuchten markieren den Hydranten oder den Verteiler. Mit grünen Leuchten werden die Notausgänge und Rettungswege markiert. Gelbe Leuchten stehen für bereits abgesuchte Bereiche und zur Markierung von aufgefundenen Personen.