Notruffax
Notruffax
Für Hör- und Sprachbehinderte Für gehörlose, schwerhörige und kehlkopflose Menschen gibt es folgend...
Unwetter
Unwetter
Direkte Sturmschäden betreffen vor allem abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume sowie herabgefallen...
Rauchmelder
Rauchmelder
Rauchmelder - Lebensretter Es kann jeden treffen: Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nach...
Stromausfall
Stromausfall
Was tun wenn die Energie ausfällt Wissen Sie, wie abhängig Sie von Strom, Gas, Öl oder Fernwärme si...
Dienstplan 2023
Dienstplan 2023
Klick auf den Dienstplan öffnet den Plan als PDF ...
COKO
COKO
Kohlenstoffmonoxid – die unsichtbare Gefahr Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg ...
Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall
Ob im Hotel, Einkaufszentrum oder Flughafen: Wenn es brennt, kommt es auf schnelle Reaktionen und di...

Extremes Wetter fordert zunehmend

Quelle: Schwarzwälder Bote: Christoph Ziechaus

Über ein arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr Schiltach hat Daniel Sauter als stellvertretender Kommandant bei der Jahresversammlung im Gottlob-Freithaler-Haus berichtet.

Schiltach. Der Stellvertreter übernahm den Bericht für den erkrankten neuen Kommandanten Markus Fehrenbacher. Bis zu den Stürmen der vergangenen Tage hatten die Feuerwehrkameraden 23 Hilfeleistungen zu meistern.

bild 03"Immer mehr beschäftigen uns extreme Naturereignisse", verwies Daniel Sauter auf mehr als die Hälfte aller Alarmierungen bei Unwettern, wie Stürmen und Hochwasser. Da komme der neue Rüstwagen gerade recht, der "nach vielen Hindernissen" im April in Dienst genommen werde.

Auch die neue Ausrückeordnung und die Vorbereitungen für die digitale Alarmierung und den Sprechfunk nähmen viel Zeit in Anspruch. So habe allein der Kommandant seit April vergangenen Jahres mehr als 800 Stunden geleistet.

Einzelheiten über den Aufwand der Feuerwehr führte Schriftführer Frieder Götz in seinem Bericht auf. Insgesamt wurden 1390 Übungseinheiten geleistet – mit zwei Herbstübungen am Vorland in Schiltach und am Unterstaigenbach in Lehengericht. Dort wurden mit Unterstützung vom DRK-Ortsverein Menschenrettung und Brandbekämpfung im Außenbereich geübt. Außergewöhnliche Übungen gab es auch im Kirchbergtunnel, im Wolfacher Reutherbergtunnel und im Hausacher Sommerbergtunnel.

Insgesamt wurden 53 Einsätze abgewickelt, neben den 23 technischen Hilfeleistungen zehn Brandeinsätze sowie 17 Fehlalarme mit 1072 Stunden. So mussten eine verletzte Wanderin mit der Bergwacht bei Breitreute aus dem Wald transportiert und Autofahrer bei zwei Unfällen aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Die Einsatzmannschaft besteht aus 52 Kameraden, bei einem Durchschnittsalter von knapp 37 Jahren.

In der Jugendfeuerwehr sind sechs Jungen und zwei Mädchen mit Begeisterung dabei. Über ihre 24-Stunden-Übung mit acht Aufgaben berichtete Jugendwart Alexander Götz. Bei 23 Übungseinheiten gab es eine Beteiligung von 77 Prozent. Von der Alterwehr berichtete Alois Schönweger von 20 Aktiven, die beim Jahresausflug am Kaiserstuhl unterwegs waren.

Über eine "motivierte und schlagkräftige Mannschaft" freute sich Bürgermeister Thomas Haas. Mit dem neuen Zehn-Jahres-Plan werde die Stadt die Ausrüstung mit einer "deutlich besseren Einsatzkleidung" weiter ausbauen; auch am Feuerwehrhaus müsse was gemacht werden. Der neue Rüstwagen sei mit "einer erstaunlich umfangreichen Ausrüstung beladen", die schnell und sicher bedient werden müsse, so Haas. Die Entschädigung für Einsätze werde die Stadt anpassen.

Einstimmige Entlastung stellte er für Kassierer und Kommando fest. Lehengerichts Ortsvorsteher Thomas Kipp dankte für die gute Betreuung auch im Außenbereich, wofür gute Ortskenntnisse wichtig seien.

Zehn Kameraden zeichnete Daniel Sauter für guten Probenbesuch aus: Klaus Becker, Anne-Katharina Seyffert, Stefan Jehle, Marius Götz, Timo Fischer, Erich Mäntele, Florian Maier, Markus Roth und Maik Jarczyk.