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Gut ausgerüstet bei Waldbränden im Kinzigtal

Die Feuerwehren von sieben Kinzigtäler Kommunen haben leichte Einsatzjacken für Vegetations­brände gemeinsam beschafft. Fast 41.000 Euro wurden durch die gemeinsame Ausschreibung gespart.

Bild und Text: Baden online

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„Das ist ein Thema, das uns gut auszeichnet“, begrüßte Bürgermeister Wolfgang Hermann seine sechs Kollegen der Region oder deren Stellvertreter und die Kommandanten der zugehörigen Feuerwehren am Donnerstagabend im Hausacher Feuerwehrgerätehaus. Anlass war die gemeinsame Beschaffung von leichten Einsatzjacken. „Immer mehr Waldbrände forderten in den letzten Sommermonaten die Feuerwehren heraus“, sagte Hermann. Die dicken, schweren Jacken seien dafür buchstäblich untragbar gewesen, die Dringlichkeit dieser Anschaffung sei den Kommunalpolitikern sehr verständlich gewesen. 

Die Feuerwehrkommandanten verständigten sich auf eine interkommunale Zusammenarbeit und rannten selbstverständlich bei ihren Bürgermeistern offene Türen ein. „Wir waren uns alle einig, dass wir durch die zunehmenden Wald- und Vegetationsbrände, bei denen wir unter hoher körperlicher Belastung in extremer Hitze stehen, eine leichte Einsatzjacke brauchen“, erläuterte der Hausacher Kommandant Adrian Stirm, warum man an diesem Abend zusammenkam. 

433 Einsatzjacken

Ziemlich genau ein Jahr, nachdem man sich erstmals an gleicher Stelle zu einer Produktvorführung der Firma Novotex getroffen hatte. Es folgen Vorstellungen weiterer Mitbewerber, insgesamt habe man Jacken von fünf verschiedenen Herstellern unter die Lupe genommen. Das Rennen hatte schließlich nach einstimmigem Votum der Kommandanten Novotex gemacht. Die Firma habe ihre Jacke nach dem großen Interesse an Waldbrandjacken „gepimpt“, und die Kinzigtäler durften bei der Planung mitwirken. „Unsere Vorschläge und Ideen sind mit in die Jacke eingeflossen“, sagte Stirm. 

Anfang Mai ging die Ausschreibung raus, im Mai wurde bestellt: 433 Jacken für die Feuerwehren von Oberwolfach, Wolfach, Haslach, Hausach, Gutach, Hornberg und Schiltach im Wert von knapp 180.000 Euro. Alle in Sandfarben, nur die Schiltacher wollten ihre passend zu ihren Einsatzhosen in Rot.

Lohnende Arbeit

Die Lieferung kam in dieser Woche, die Kommandanten konnten sie am Donnerstag für ihre Wehren mitnehmen. „Wir haben durch die gemeinsame Ausschreibung knapp 41.000 Euro gespart“, verkündete Stirm zufrieden. Die damit verbundene Arbeit habe sich auf alle Fälle gelohnt. „Ich hoffe, dass dies der Startschuss für weitere gemeinsame Anschaffungen ist wie etwa die Umrüstung auf Digitalfunk“, sagte Stirm und dankte den Bürgermeistern und Gemeinderäten für die „wichtige und richtige Entscheidung“ in die Investition dieser leichten Einsatzjacken. Die können übrigens nicht nur bei Vegetationsbränden verwendet werden, sie sind auch zugelassen für technische Hilfeleistung und Außenbrandbekämpfung.